Rotterdam III

Es hat heftig gewittert und regnet auch am Morgen noch. Gegen 11 hört es endlich auf und ich gehe zu den Baumhäusern, um eine der Kubus-Wohnungen zu besichtigen. Der Architekt hatte eher einen Wald über der Straße im Sinn und sah die Häuser eher als Baumhäuser. Über der Straße Blaak gibt es einen Overblaak, eine Promenade zwischen den Häusern. Hier gibt es ein Hostel, eine sehr nette und gute Espresso-Bar und ein Schachfigurenmuseum. Zum selben Zeitpunkt trifft eine Jugendgruppe ein und stürmt die Wohnung, also gibt es einen Espresso.

Für drei Euro kann man die drei Etagen eines Würfels besichtigen. In der Spitze ist ein großer Raum. Vier Fenster kann man öffnen, sieht aus, als wären die nachträglich eingebaut worden. In der Etage darunter ist ein kombiniertes Schlaf-und Arbeitszimmer und das kleine Bad.

Unten befindet sich die Küche und der Kassenbereich, den man als Essbereich und um Gäste zu bewirten nutzen könnte.

Beim Abwaschen kann man direkt auf die Kreuzung schauen. In einer Broschüre, die auf meinem Zimmer liegt, habe ich Bilder von diesem Übergang gesehen, damals noch komplett gelb. Er verbindet über Straße, Tram und Bahn hinweg sehr bequem für Fußgänger Teile der Stadt.

Da ich dem Weg bis zum Ende folge, lande ich auf einem Hof, der von verschiedenen alternativen Clubs und Einrichtungen mit genutzt wird.

Man beachte die Automobile- Tesla X und Jaguar (auf der Straße standen zwei weitere Tesla T). Mit der Tram fahre ich zur Börse und laufe zum Museum für moderne Kunst. Die Straße Witte de Withstraat ist sehr schön: Galerien, Restaurants und Geschäfte und das alles sehr angenehm in Größe und Form.

Das nächste Ziel ist das Chabot-Museum im Museumspark. Dafür war es gestern schon zu spät. Die Ausstellung zeigt Werke von Henk Chabot und anderen niederländischen Künstlern, deren internationale Kontakte man an den Werken gut erkennen kann. Direkt daneben ist das Het Nieuwe Instituut, ein Museum für Architektur, Design und neue Medien, das ich jetzt besuchen werde.

Fortsetzung:

Das Museum erinnert mich an das ZMK in Karlsruhe. Diese Pflanze wurde mit einer Apparatur mit einen Stift verbunden und hat mir ein Bild gezeichnet.

Das Ergebnis

Das Ticket berechtigt auch zum Besuch des Huis Sonnefeld, ein Wohnhaus, dass aussieht, als wären die Eigentümer verreist und man hätte Blumendienst. In der Garage läuft ein Film, der die aufwändige Restaurierung dokumentiert.

Der Dienstbotentrakt war in rot gehalten und verfügte über ein separates Treppenhaus in die Küche. Alle Zimmer hatten internes Telefon und Lautsprecher für Radio und Musikanlage (Grammophon) Ein tolles Haus, sehr funktional, perfekt durchdacht.

Ich fahre mit der Tram noch zum Delfshaven und bin in alten Bildern.

Es zieht wieder dunkel auf und ich bin kaputt, morgen gegen 10 fahre ich nach Hannover. Bis dahin.

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