Strasbourg

Als ich gestern ankam, war es schon dunkel, nass und kalt. Heute ist es etwas heller. Das Hotel liegt direkt hinter der Kathedrale in einem alten schmalen Haus mit winzigen Zimmern. Frühstück muss man sich selbst organisieren.

Heute ist ja wieder Montag und das schränkt die Auswahl der Unternehmungen deutlich ein.Das rote Haus ist mein Hotel und gleich beim Fachwerk um die Ecke

ist die Kathedrale.

Das Besondere ist die astronomische Uhr, die in der dritten Überarbeitung von 18XX immer noch funktioniert. Im Kunstmuseum gleich um die Ecke im ehemaligen Bischofspalast sind Teile der zweiten Fassung aus dem 16.Jh und der Hahn aus dem 14. Jh zu sehen. Der Hahn ist einer der ältesten Automaten überhaupt. Die Gemäldegalerie ist schön, die Gemächer des Prinz-Bischofs (?; noch nie gehört) sind ebenfalls zu besichtigen.

Während ich hier bin, regnet es zum zweiten Mal. Reicht ja auch für einen Vormittag.

Nach Mittagessen und -spause scheint sogar mal die Sonne.

Ich sehe mir das Elsassmuseum gemeinsam mit einer gemäßigten Schulklasse an, deren Lehrer nur wenig als seine Schüler*innen zu sein scheint.

Diese Vivienne-Westwood-Schleifen gehören zur Tracht. Diese Masken sind sogenannte Kleiekotzer und wurden in Mühlen angebracht. Schöner Name…

Noch eine kleine Runde durch die Altstadt und dann ist Schluss für heute. Ich sitze gerade bei einem einheimischen Bier „Fischer“ im Pub. Morgen ist früh noch Zeit für ein Museum und dann fährt um kurz vor 1 mein Zug zum letzten Zwischenziel – wie die Zeit vergeht!

Hinterlasse einen Kommentar