Der Blogbeitrag gehört eigentlich zwischen Nîmes und Strasbourg; er lag bei den Entwürfen fest.
Ab in die Geschichte!
Der Tag beginnt aber im Museum für moderne Kunst. Auch hier wird gerade eine Picasso-Ausstellung vorbereitet und der Rest ist schnell besichtigt.
Der Tempel Maison Carrée ist im Zuge des Museumsbaus auf der anderen Straßenseite aufwendig restauriert worden. Das gesamte Projekt lag in den Händen von Norman Foster. Im Innern des Tempels läuft alle halbe Stunde ein Film zur Gründung der Stadt.
Immer wieder überraschen mich großzügige und saubere Plätze, die auch gut angekommen werden (hier ist es noch etwas früh).
Am Quai de la Fontaine – die Quelle ist der Grund für den frühen Siedlungsbeginn hier in der Stadt – gehe ich zu der schönen Parkanlage. 
Hier gibt es die Überreste eines Diana-Tempels und von hier geht es „bergauf“ zum einzige erhaltenen Turm der vorrömischen Stadtmauer. 

Von den Römern wurde er dann einfach übernommen und aufgestockt.
Die Treppe wandelt sich so nach oben
von wo es auch nicht besser aussieht.
Zumindest ist es ein schöner Ausblick.
Nicht weit von hier ist der Endpunkt des 50km langen Aquäduktes, das die wachsende Stadt mit Wasser versorgte. Die spektakuläre Talbrücke mit drei Bogenreihen ist leider 20km entfernt.
Durch die viereckige Öffnung kam das Wasser an und wurde dann durch Rohre in den runden Öffnungen in der Stadt verteilt.
Ich besuche noch einmal den Dom, aber die Lichtverhältnisse sind auch mittags nicht besser.
Der helle, neu gestaltete Eingang und
das Innere der Kathedrale. Die Kapellen sind alle im 19. Jh neu ausgemalt worden.
Bei mir ums Eck ist dieser schöne kleine Platz, wo es vier oder fünf Restaurants und drei Eisläden gibt. Hier steht auch der Brunnen zum Stadtwappen. Nach einer üppigen Eispause
gehe ich in das Römer-Museum. Die Architektin ist Elizabeth de Portzamparc
und wieder ist es eine sehr gelungene Präsentation. 
Die Religion
Sehr aufwändige Modelle und Animationen
Auf dem Dach gibt es eine Panoramaterrasse und ein Restaurant. 
Im Innenhof ist noch ein Stück römische Stadtmauer im Fundament erhalten.