Carcassonne

Tja, da bleibt mir für den heutigen Tag nur die Unterstadt. Eigentlich hatte ich gestern schon genug Zeit, mir alles anzusehen, aber doppelt hält besser. Diese Unterstadt, die entstanden ist, weil sich die Einwohner der Vorstädte nicht an die Regeln hielten und die falsche Seite unterstützten, ist ganz regelmäßig angelegt. In den Religionskriegen bekam sie eine ordentliche Stadtmauer, die teilweise noch erhalten ist. Sonst sind anstelle der ehemaligen Befestigungen Alleen angelegt worden. Vormittags gehe ich noch einmal in die Festungsstadt. Allerdings sehen sich Teile der Unterstadt aus, als würde man wieder Belagerungen erwarten.Hier „unten“ gibt es einen dreiflügeligen Bau, der hier eine Kinderbibliothek, im Mittelteil gar nichts und im anderen Flügel die Markthalle enthält. Dort ist aber nicht viel los.

Direkt dahinter ist die Kathedrale, die ebenfalls nicht spektakulär ist. Der Platz vor dem Bahnhof liegt direkt an einer Schleuse am Kanal du Midi. Da Kunstmuseum ist dann am Nachmittag dran. Neben der Dauerausstellung mit vielen Künstlern aus der Stadt oder der Region gibt es eine Sonderausstellung zum Thema Samurai. Ich hole mir meine Droge beim französischen Meister:

Wenigstens das ist gut. Das Abendessen war jedesmal schlecht. Ich lege in Nîmes zwei Entlastungstage ein; mir reicht es. Noch eine Woche, drei Stationen, dann bin ich wieder in Berlin/ Ludwigsfelde.

Bis morgen!

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