La Cité, die mittelalterliche Festung, ist das Aushängeschild, das eigentlich sehenswerte Carcassonne. Die Unterstadt am Fuß der Festung ist erst morgen dran. Hier liegt mein sehr einfaches Hotel, der Bahnhof und die Geschäfte, in denen man einkaufen kann, sind ebenfalls in der auf dem Reißbrett entstandenen Siedlung.
Auf der Alten Brücke hat man zum ersten Mal einen Blick auf die wehrhafte Anlage.
Unter Prosper Mérimée, als Direktor der gerade erst geschaffenen Denkmalbehörde, wurde der Architekt Viollet-le-Duc im 19. Jh mit der Sanierung der gesamten Anlage betraut. Er restaurierte auch Notre Dame in Paris.
Es gibt einen deutschsprachigen Audioguide, der mich durch das Château und über die Festungsmauern führt. Hier pfeift ein fieser, kalter Wind. 
Dafür gibt es, wenn es mal nicht regnet, schöne Ausblicke auf die Unterstadt. 
In einer Ecke der Festung gibt es ein Theater, direkt daneben ist die ehemalige Kathedrale.
Auch diese ist wieder romanischen Ursprungs und hat dann ein sehr breites Querschiff und einen kurzen Chor in gotischem Stil bekommen. Das ergibt einen ungewöhnlichen Raum. 
Die Altstadt besteht aus Kneipen, Läden für Kunst & Krempel und Souvenirläden. 

Ich verlasse die Altstadt durch das Tor Porte Narbonnaise 
und werde auf dem Heimweg richtig nass. Dafür gehe ich heute auch noch Essen. Man gönnt sich ja sonst nichts…