Heute war ja nur ein wenig durch die Altstadt schlendern auf dem Programm.
Die Straßenbahn bringt mich wieder zum Justizpalast. Gestern bin ich hier schon durch einen Park spaziert, heute ist das Toulouse Museum dran. Entgegen der Vermutung ist es kein Geschichts- sondern ein Naturkundemuseum. Und hierbei eines der besten, an die ich mich erinnere.
Im Innenhof gibt es auch lebende Pflanzen, im Gewächshaus und im Park.
Die Ausstellung ist interaktiv und zeigt eine Menge an Tieren, von denen ich einige zum ersten Mal sehe. Dafür habe ich aber jetzt kein Beispiel. 

Der Park, in dem das Museum liegt, ist mit einem großen Park verbunden, der inmitten eines dreispurigen Kreisverkehrs liegt. 
Und der wiederum mit einem weiteren Garten:
Die beiden Brücken sind außerdem noch schön bepflanzt.
Ich gehe zum Museum Paul Dupuy, der eine beeindruckende Sammlung an Uhren zusammengetragen hat. 
Zwei, die ich in der Form noch nie gesehen habe. Zur Sammlung gehören auch Messinstrumente und ein sehr schöner Spielautomat,

Weiterhin komme ich an keiner geöffneten Kirche vorbei:
Notre Dame de la Daubade 
Auch hier sind die meisten Banken verrammelt, die Proteste der Gelbwesten haben auch eine Menge Geldautomaten zerstört.
Das ehemalige Jakobinerkloster beherbergt(e) die sterblichen Überreste von Thomas von Aquin, wenn ich es richtig verstanden habe. 
Der Bau wird für Ausstellungen genutzt und neben der Kirche sind eine Kapelle und der Kreuzgang zu besichtigen. 

Noch eine Fahrt mit der Metro zum Abschluss- die Stadt hat zwei Linien, auf denen automatisierte Züge fahren. Ich saß ganz vorn wo eigentlich der Fahrer sein müsste; das war schon ein komisches Gefühl.
Morgen sind es nur knapp 100km und eine knappe Stunde Fahrt. Ich habe also fast zwei volle Tage für Carcassonne. Bis dahin.