Schön, wenn man eigentlich gar nichts erwartet und auf das angenehmste überrascht wird.
Für die 40min Fährt gönne ich mir die erste Klasse.
Teilweise verläuft die Strecke auf einer schmalen Trasse, die von beiden Seiten von Wasser umgeben ist.
An einigen Stellen scheint die Salzgewinnung noch eine Rolle zu spielen.
Ich bin um halb 12 in Narbonne und kann ab 15 Uhr einchecken. Direkt vom Bahnhof führt ein markierter Weg zur Touristeninformation.
Hier gibt es einen Stadtplan auf deutsch und einige Erklärungen dazu in einem netten Versuch, deutsch zu reden. Na gut, ich will mich mal nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. 
Die Stadt hat, nach Avignon, die größte kirchliche Palastanlage Frankreichs. Hier, im erzbischöflichen Palast, sind das Rathaus, das Archäologische Museum und ein Kunstmuseum. Erst einmal ist Mittagspause, vor 14 Uhr geht gar nichts. Ich gehe zum Hotel und stelle meinen Rucksack unter. Danach gibt es Galette und Pfefferminztee. 
Das hier ist ein vergleichbares Museum zu dem unterirdischen Gewölbe in Aosta. Auch hier weiß man nicht so ganz, welche Funktion es hatte. 
Die Kathedrale ist nie fertig geworden, der Chor wurde vollendet und dann war durch Kriege und den Niedergang der Stadt die Luft raus. 


Der Kreuzgang wird gerade restauriert.
Noch ein kleiner Rundgang durch die Stadt:
Auf dem Marktplatz wurde ein Stück Römerstraße ausgegraben. 
Durch die Stadt fließt der Kanal del La Robine, mit Schleuse und „Krämerbrücke“, die hier auch Brücke der Händler heißt.
So sieht es auf der Brücke aus.
Die Markthalle
Der Platz des Forums; hier soll morgen früh Markt sein und ich hole mir Brot fürs Frühstück. Alles andere habe ich schon heute Abend gekauft. Morgen dann Museen und eine weitere Runde durch die Stadt.