Da bin ich also schon wieder eine Stadt weiter.
Bis ich meine Wohnung beziehen kann, dauert es noch mindestens drei Stunden.
Der erste Weg führt zum zentralen Platz mit der alten Oper, der guten Stube Montpelliers.
Hier ist auch die Touristeninformation, wo ich einen Stadtplan auf deutsch, ein Heft mit aktuellen Veranstaltungen und Informationen über die Tram bekomme.
Bei einem Glas Chardonnay in der Sonne mache ich Pläne.
Ich besuche das Museum Fabre, ein sehr schön modern ergänzter Bau, der eine sehr beeindruckende Sammlung von Bildern beherbergt. 

Das habe ich so auch noch nie gesehen: Links ein Stilleben von Alfred Sisley mit drei toten Vögeln, in der Mitte ein Bild von Renoir, der einen Maler porträtiert hat, der
Das Museum ist größer als ich dachte und so bin ich erst gegen 4 im Quartier.
Die kleine graue Tür ist der Eingang. Direkt dahinter führt eine schmale Wendeltreppe nach oben.
Per SMS gibt es die Türcodes und dann bin ich in meiner Behausung. Sehr zentral an einer kleinen Markthalle gelegen, ist sie etwas spartanisch eingerichtet, aber es reicht.
Ich halte mich nicht lange auf, der zweite Teil des Museums wartet noch: Hôtel de Cabrières Sabatier d’Espeyran – ein bürgerliches Wohnhaus, das Möbel und andere dekorative Dinge des 18. und 19. Jhd. ausstellt. 
Nach einem Essen beim Libanesen will ich noch nicht zurück in die Butze und schlendere durch das Quartier Sainte-Anne, 

zur Kathedrale
und dann zurück.
Morgen habe ich hier zum Tag der Straßenbahn erklärt, weil die Stadt sehr interessante moderne Architektur außerhalb des Stadtkerns verteilt hat- also große Tour. Die Museen sind eh zu. 