Mein dritter Tag in M. und ich folge der Architektur-Tour.
Entlang der Küste erfindet sich Marseille gerade neu: Hotels und Bürogebäude werden entlang großer Boulevards parallel zu den Quais aus dem Boden gestampft.
Dabei blieb ein altes Haus an den Docks erhalten.
365m lang, vier Höfe, 52 Tore und 7 Etagen. Unten: Gastronomie und Geschäfte 
Gegenüber wurde ein alter Silo zu einem Veranstaltungsort umgebaut, drumherum moderne Hotels. 
Ich laufe wieder bis zum MuCem und besuche vier der dortigen Ausstellungen.
Eine zu den Kulturen am Mittelmeer, exemplarisch dargestellt am Beispiel von Fischfang, Bewässerung, und dem Dreigestirn: Wein, Oliven, Getreide. Den spannenderen Teil mit den Städten habe ich ausgelassen, stelle ich aber erst jetzt beim Rekapitulieren fest. Die zweite Ausstellung stellt den Gründer der Volkskundemuseen in Frankreich vor, der so gesehen auch der Gründer dieses Museums ist: Georges Henry Rivière. Ich lasse mich wieder vom Haus faszinieren und fotografiere: 

Der zweite Teil der Ausstellungen ist dann im Fort. Hier geht es einmal um Tiere von A bis Z und um eine virtuelle Geschichte des Gebietes, wo heute das Fort steht. 


Vom Turm gibt es noch einmal einen schönen Blick auf den alten Hafen. 
Zurück laufe ich wieder durch das Panier-Viertel, das die Deutschen nach ihrem Einmarsch in Marseille schleifen ließen.
So, das war Marseille. Morgen fahre ich weiter, wieder für drei Nächte.
Bis dann!