Bandol und Sanary-sur-mer

Das Frühstück im Hotel hält, was das Foto im Aufzug versprochen hat. Nach einem erneuten Tatü-Kauf bin ich um 10 am Bahnhof. Leider fährt erst um halb 12 ein Zug, der auch in Bandol hält. Also gehe ich zum Busbahnhof, wo ich für drei Euro eine einstündige Küstenfahrt bis Bandol bekomme. Die Küste und ihr Hinterland ist hier durchgehend bebaut.

Der Ort ist dann doch recht übersichtlich und außerhalb der Saison nutzt man die Zeit zum Neubau der Promenade. Das macht dann hier doch keinen Spaß. Wie schon gedacht, gibt es auch keinen Wanderweg nach Sanary-sur-Mer. Aber der Bus kommt eine Stunde später wieder vorbei. Ich fahre bis Sanary, wo ich gegen 13 Uhr ankomme. Um 14 Uhr macht die Touristeninformation wieder auf. Also gibt es eine Obst-und-Crêpes-Pause und ich spaziere am Hafen entlang.Wiederum hatte ich auch hier erwartet, dass es kaum Informationen gibt und werde angenehm enttäuscht. Den Ort hatten viele Schriftsteller*innen und Künstler*innen in den 30er und 40er Jahren für ihr Exil ausgewählt. Es gibt einen Stadtplan mit den markierten, noch existierenden Häusern, aber das ist zu weitläufig und mir zu anstrengend. Dafür hat mir die Dame eine ganze Menge Material auf Deutsch ausgedruckt. Auch in Richtung Toulon ist Strand und da mein Bus erst um 16.30 Uhr fährt, mache ich eine Strandwanderung. Irgendwann registriere ich, dass auch hier Busse fahren, die Toulon auf ihrer Anzeige haben. Der Bus fährt alle 30min und braucht fast eine Stunde für die Strecke, aber egal. So bleibt in T. noch Zeit für einen kurzen Abstecher in die Touristeninformation und mein morgiger Tag kann geplant werden. Kurz vor 6 bin ich im Hotel und versorge mich mit Tee und Wasser. Ich bin nicht richtig fit und gehe daher heute früh ins Bett. Gute Nacht!

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