Heute ist strahlender Sonnenschein und die Sonne wärmt auch schon schön- also ab ins Museum.
Da war das Timing nicht so perfekt. Ich vertrödle den Morgen mit einem ruhigen Frühstück und mache mich erst nach 10 auf den Weg. Kurz vor Le Consortium – der Sammlung moderner Kunst- fällt mir ein, dass hier erst ab 14 Uhr geöffnet ist. Also zurück. Das Museum für sakrale Kunst
hat heute auch vormittags geschlossen (ausnahmsweise), aber das ethnologische Museum des Burgund im ehemaligen Kloster von St. Anna
hat geöffnet und ist sehr liebevoll gestaltet,
wenn auch durch die Puppen stellenweise etwas gruselig.
Natürlich geht es hier auch um die Senfproduktion. Hier zwei nicht ganz so typische Behälter für Senf:
Das einzige Museum, das durchgehend geöffnet hat, ist das Rude Museum.
Es befindet sich im Chor und einem Querschiff der St. Etienne, in der im Hauptteil die Bibliothek ist.
François Rude war ein Bildhauer, der hier in Dijon geboren wurde.
Unter dem Chor sind archäologische Grabungen auf einen Turm des römischen Castrums gestoßen. Zu einer kurzen Tee-und-Patisserie-und-nebenbei-die-Wäsche-machen-Pause aufs Zimmer und schon geht es los zur zweiten Runde: Das Consortium ist etwas aus dem Zentrum hinaus. Ein Neubau wurde mit einem alten Industriebau verbunden, alles in weiß, sehr klar und die Kunst hat mir nicht so sehr zugesagt. Na gut, passiert. Mein Telefon liegt eh noch im Zimmer- keine Bilder!
Das Museum für Kirchenkunst ist auch nachmittags zu. Ich glaube es ja nicht. Da das Ethnologische M gleich daneben ist, frage ich an der Kasse, was los ist. Da bewegen sich dann zwei der Damen und schnappen sich den Schlüssel. Offiziell ist das Museum bereits seit über einer Stunde geöffnet.
Untergebracht ist es in der ehemaligen Kirche des Klosters Sainte Anna 
und da ist es viel kälter als nebenan bei den Volkskundlern. Als ich meinen Rundgang beendet habe, wird für mich aufgeschlossen. Die Damen wollten auf Nummer sicher gehen, dass ich heute der einzige Besucher bin.
Da noch gut Zeit ist, gehe ich noch ins archäologische Museum, an denen komme ich einfach nicht vorbei. Die Ausstellung ist in einem alten Kloster (wo auch sonst!) untergebracht, zumindest in einem sehr repräsentativen Gebäude davon. Jede Etage hat ihre ganz eigene. Architektur und Wirkung: 
Unter dem Dach geht es mit der Ur-und Frühgeschichte los bis zur Römerzeit, in der ersten Etage
die Geschichte der Kirchen und Klöster im Burgund und im Keller
Grabmale aus der Römerzeit.
Nach dem Abendessen ist es leider schon zu spät um noch auf den Turm Philipp des Guten zu steigen. Also gibt es nur noch einmal einen Spaziergang zum Abschluss.