Worms

Die Bahn fährt sowohl in Eisenach als auch in Rüsselsheim am Opelwerk vorbei.

In Mainz muss ich umsteigen und habe dafür 7min. Es ist etwas unübersichtlich und ich brauche ein wenig, um Gleis 8 zu finden. Hier steht dann, dass die S-Bahn heute von Gleis 1 fährt. Das ist am anderen Ende des Bahnhofs (zusammen mit Gleis 11 und 13, erklär mir einer die Logik). Bin noch rechtzeitig da und zuckle langsam in 40min bis Worms.

Worms ist auf den ersten Blick so ganz anders, als erwartet. Vom Bahnhof führt eine Fußgängerzone in die Stadt, in der sich Dönerbuden mit Billigketten und dem einen oder anderen Leerstand abwechseln. Macht irgendwie nicht wirklich Lust auf mehr.Mein Hotel „Kriemhilde“ hatte seine beste Zeit im vergangenen Jahrtausend und da auch nicht erst in den letzten Jahren. Das Restaurant ist wegen Renovierung geschlossen. Allerdings ist das Zimmer zwar einfach aber sauber und das Bad ganz neu. Direkt nebenan steht der mächtige Dom. Mein erster Anlaufpunkt.Drachen und Nibelungen überall

Sowohl das Baptisterium als auch der Domkreuzgang sind bereits im 19. Jhd. abgerissen worden.

Die Touristeninformation gibt mir Empfehlungen für’s Essen und dampft mein Besichtigungsprogramm ein: die Galerie im Heylshof öffnet erst wieder im Frühjahr und das Stadtmuseum im Andreasstift ist für ein halbes Jahr wegen Umbau geschlossen. Der Siegfried-Brunnen

Ich gehe in ein Café und esse dort auch gleich Spätzle zum Abend. Ein kleiner Abstecher zum Kino und es ist beschlossen: 20 Uhr „Maria Stuart“. Bis dahin sind es noch drei Stunden und ich gehe zum Rhein (1,5km).

Im Nibelungenturm, direkt über der Brücke errichtet, ist eine Jugendherberge. Hier am Rhein wirft Hagen gerade den Nibelungenschatz ins WasserIm Hagenbräu probiere ich zwei Biere und taste mich dann im Dunklen wieder zurück ins Zentrum.

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